Datenschutzerklärung

Datenschutzinformation der Kanzlei Jürgen Rieck, München
A. Besucher der Homepage:
Die Kanzlei setzt auf Ihrer Homepage keine „Cookies“ oder andere „E-Tracker“. Die Kanzlei erklärt ausdrücklich, dass der Besuch der Homepage der Kanzlei weder gespeichert noch in anderer Weise erfasst wird.

B. Mandanten:
1. Die Kanzlei ist von Gesetzes wegen verpflichtet, zur Erfüllung der ihr erteilten Aufträge bestimmte Daten ihrer Mandanten nicht nur zu speichern, sondern auch auf Anforderung an Gerichte , Behörden und sonst nach Weisung des Mandanten an Dritte zu übermitteln.
Steuerliche Belange sind nur insoweit berührt, als anonymisierte Daten genügen.

2. In Erfüllung der Informationspflicht gem. Art. 13 DSGVO unterrichtet die Kanzlei hiermit ihre Mandanten darüber, dass sie folgende Daten speichert und in Erfüllung ihrer Aufgaben zu speichern verpflichtet ist:
Titel, Vornamen und Namen, Geburtstag, Geburtsort und Wohnanschrift, Telefon, Fax, E-Mail und andere Telekommunikationsadressen.
In bestimmten Familiensachen ist die Speicherung von Daten über Staatsangehörigkeit und Religion, Eheschließung, Anzahl und Alter der Kinder, sowie Trennungsdaten erforderlich, weil sie von den Gerichten gefordert werden.
In Güterrechtssachen sind auch Angaben über das Vermögen und in Unterhaltssachen über die Einkünfte und die Steuern, Arbeitsverträge und in Versorgungsausgleichssachen über die Altersvorsorge erforderlich.
Diese zur Erfüllung der Aufgaben der Kanzlei unerlässlichen Daten sind gemäß Art. 6 DSGVO automatisch rechtmäßig.

3. Bei minderjährigen Auftraggebern (z.B. Unterhalt) werden ebenfalls gespeichert die Daten der erziehungsberechtigten Eltern oder des zustimmungsberechtigten Elternteils. Erfasst werden insoweit die Daten, wie vorstehend unter Ziffer 2 beschrieben und zusätzlich dazu Vor-und Familienname des oder der Erziehungsberechtigten.

4. Die Kanzlei erklärt, dass sie keine Bankdaten, Verträge und Nummern von Versicherungen der Auftraggeber oder andere zur Erfüllung des Auftrags nicht erforderliche Daten speichert, verwendet oder weiterreicht.

5. Die Kanzlei ist verpflichtet, diese Rechtmäßigkeit jederzeit nachzuweisen. Der Schutz der Datenträger ist dadurch gewährleistet, dass keine anderen Daten gespeichert oder verwendet werden, als solche, die zur Erfüllung der Aufgaben und zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen erforderlich sind.
Zusätzlich sind die Mandanten durch die strengen Bestimmungen der Verschwiegenheitspflicht geschützt, der sowohl die Kanzlei als auch ihre Mitarbeiter unterliegen.

6. Die Kanzlei ist gemäß Art. 21 DSGVO verpflichtet, die Mandanten auf ihr Widerrufsrecht hinzuweisen. Jeder kann die Nutzung, Speicherung und Weitergabe seiner Daten dadurch verhindern, dass er der Verwendung der Daten widerspricht.
Allerdings ist die Kanzlei verpflichtet, gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass dies dazu führt, dass für jeden einzelnen Fall die Erlaubnis zur Verwendung der Daten erteilt werden muss, und dass sich dadurch die Verfahren erheblich verzögern werden.

7. Die Kanzlei arbeitet voll elektronisch. Das führt dazu, dass Schreiben, Anlagen, Werke und Schriftsätze nur elektronisch übermittelt werden und dass ein Risiko besteht, dass dieser Verkehr gehackt wird.
Zwar arbeitet die Kanzlei mit einer zertifizierten Software, jedoch kann dies nicht ausschließen, dass trotz aller Sorgfalt und Vorsorge kriminelle Dritte in Netzwerke eindringen.
Originale werden datentechnisch erfasst und wieder zurückgereicht. Originale, die die Kanzlei erhält, werden an den Mandanten weitergereicht. Die Kanzlei speichert nur elektronische Versionen von Schriftstücken.

8. Andere Daten werden nicht erhoben und werden auch nicht gesammelt. Insbesondere werden keine Daten im Sinne von Art. 14 DSGVO erhoben.

9. Für den Datenschutz der Kanzlei ist Herr Rechtsanwalt Rieck selbst verantwortlich. Dieser wird den Schutz der Daten der Mandanten und aller Personen, die mit der Kanzlei in Kontakt treten weiter entwickeln und diese hier gegebenen Information ebenso wie andere gesetzlich vorgeschriebene Mitteilungen von Zeit zu Zeit erneuern.

10. Die Kanzlei wird in ihren Schreiben, Schriftsätzen und anderen Mitteilungen ebenso wie in den Mandatsbedingungen auf diese Datenschutzinformation hinweisen und so Gelegenheit geben, der Verwendung der Daten nach diesen Grundsätzen zu widersprechen . Widerspricht ein Mandant oder sonstiger Dritter nicht, gilt seine Zustimmung zur Verwendung der von ihm selbst der Kanzlei anvertrauten Daten als weiterhin bestehend.

11. Anfragen, Wünsche oder Beschwerden bezüglich der Verwendung der Daten können jederzeit an den Datenschutzbeauftragten übermittelt werden über die Adresse der Kanzlei. Sie können brieflich, per Fax, Telefon oder auch mit elektronischen Mitteln eingelegt werden.
Anfragende, Dritte oder Mandanten, die nicht elektronisch ausgerüstet sind, werden telefonisch auf ihre Rechte hingewiesen.
Jeder kann verlangen, dass Schriftstücke und Informationen nur brieflich und nicht elektronisch übermittelt werden. Über die Mehrkosten und die Nachteile muss dann eine gesonderte Vereinbarung getroffen werden.

12. Betroffenenrechte:
Sie haben das Recht

13. Widerspruchsrecht:
Sofern Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f) DSGVO verarbeitet werden, haben Sie das Recht, gem. Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben.
Möchten Sie von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen, so genügt eine E-Mail an die Kanzlei unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

C. Mitarbeiter:
Für die Mitarbeiter der Kanzlei gelten besondere interne Reglungen, die zum Schutz der Mitarbeiter hier nicht veröffentlicht werden dürfen.

D. Allgemeines:

  1. Diese Datenschutzinformation wird in deutscher, französischer und in englischer Sprache erstellt.
  2. Diese Datenschutzinformation wurde erstellt am 18.04.2018.
  3. Diese Information steht zum download zur Verfügung. Nach Bedarf wird sie auch brieflich versendet.
  4. Diese Information gilt für Mandanten, Besucher und alle Dritte, die der Kanzlei Daten übermitteln.
  5. Nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Akten, auch die nur elektronischen Akten, vernichtet.

Über diesen Zeitpunkt hinaus bleiben nur gespeichert: Vornamen, Name, Geburtsdatum und Geburtsort. Diese Daten sind erforderlich, um zu prüfen, ob eine Interessenkollision vorliegen kann.

München, den 18.4.2018

Jürgen Rieck
Rechtsanwalt

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